Zutrittskontrolle im Krankenhaus: Wieviel ist richtig?

Zutrittskontrolle im Krankenhaus ist eine besondere Herausforderung. Niemand möchte durch zuviel Zutrittskontrolle im Krankenhaus ein „Fort Knox“ errichten, denn Patienten und Besucher sollen sich wohl fühlen. Gleichzeitig sollte man heutzutage nicht ganz auf eine Zutrittskontrolle im Krankenhaus verzichten. Ein modernes Krankenhaus muss beide Kriterien erfüllen, es muss offen sein und zugleich sicher. Dieser Artikel gibt Hinweise, wie eine Zutrittskontrolle im Krankenhaus aufbauen muss, um dieses Ziel zu erreichen.

Zutrittskontrolle im Krankenhaus über personalisierten Ausweis

Der erste Schritt zu einer Zutrittskontrolle im Krankenhaus muss gar nicht elektronisch erfolgen. Er besteht darin, dass jeder Mitarbeiter gut sichtbar einen Dienstausweis mit Bild und Namen trägt. So kann ein Mitarbeiter auf dem Flur gleich von jedem als solcher erkannt werden. Betritt dann jemand ohne Dienstausweis die nicht öffentlichen Bereiche des Krankenhauses, so können die Mitarbeiter freundlich fragen, ob derjenige an dieser Stelle richtig ist. Soziale Kontrolle ist also ein guter erster Schritt in Richtung Zutrittskontrolle im Krankenhaus — ohne Fort Know Eindruck.

Öffentliche Bereiche von zu sichernden Bereichen trennen

Die öffentlichen Bereiche, in denen Besucher und Patienten frei Zutritt haben, müssen natürlich offen ohne Zutrittskontrolle gestaltet werden. Doch gibt es in jedem Krankenhaus viele Räume, für die eine Zutrittskontrolle im Krankenhaus wichtig ist. Dazu gehören ohne Zweifel zum Beispiel:

  • Serverräume / IT
  • Lager- und Vorratsräume
  • Küchengebäude
  • Verwaltungstrakt mit Büros

Doch auch in weiteren Fällen kann eine Zutrittskontrolle im Krankenhaus sinnvoll sein:

  • Untersuchungszimmer: Patientendaten am offenen Computer können sonst leicht eingesehen werden
  • Patientenzimmer: Diebstahl kann so entgegen gewirkt werden. Der Patient erhält einen Chip für den Zutritt
  • Operationssäle: Auch hier ist begrenzter Zutritt sinnvoll
  • Umkleidekabinen für das Personal

Zeitabhängige Zutrittskontrolle im Krankenhaus einführen

Eine elektronische Zutrittskontrolle im Krankenhaus erlaubt auch die zeitabhängige Steuerung von offenen beziehungsweise geschlossenen Türen. So können Türen zum Beispiel untertags offen sein und in den Abendstunden nur mit Dienstausweis zu öffnen. Dies könnte zum Beispiel für Untersuchungszimmer eine gute Möglichkeit sein. Untertags ist das Zimmer offen, so kann der Arzt einfach ein- und ausgehen. Am Abend, zum Beispiel ab 18:00h schließt die Tür automatisch. Befugte können den Raum jederzeit mit dem Ausweis betreten und das abendliche Absperren kann nicht vergessen werden.

Sicherung der Außenhaut mit durchdachtem Konzept

Die Sicherung der Außenhaut eines Gebäudes ist eine zentrale Frage. Hier ist ein durchdachtes Sicherheitskonzept wichtig. Und auch hier kommt das Thema Offenheit versus Sicherheit zum Tragen:

  • Flucht- und Paniktüren müssen bedacht werden
  • Brandschutztüren sind miteinzubeziehen
  • Versteckte Eingänge, z. B. durch Müllräume oder das Parkhaus sind mit einzubeziehen

Auch hier können zum zeitabhängige Öffnungszeiten zum Tragen kommen. Tagsüber können Haupt- und Nebeneingänge für Besucher offen sein. Doch abends reichen einige wenige, gut einsichtbare Eingänge unter Umständen aus. Die Offenheit ist somit weiter gewährleistet, doch die Sicherheit steigt.

Parkplätze absichern mit Zutrittskontrolle

Eine Zutrittskontrolle im Krankenhaus beschränkt sich selbstverständlich nicht nur auf Türen im Krankenhaus selbst. Zusätzlich können zum Beispiel Parkhäuser mit einer Zutrittskontrolle versehen werden — selbstverständlich ebenfalls mit Dienstausweis oder Besucherausweis bedienbar.

In der heutigen Zeit ist eine Zutrittskontrolle im Krankenhaus fast unabdingbar. In den nächsten Jahren wird sie immer wichtiger werden. Denn Sicherheit ist eine zentrale Aufgabenstellung unserer Zeit. Doch wie die obigen Hinweise zeigen: Auf das Maß kommt es an.

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