Zutritt, Zeiterfassung: Chip od. Ausweis?

Für klassische Zutrittskontrolle und Zeiterfassung wird meist das Identmedium Chip oder Ausweis verwendet. Regelmäßig bekommen wir von Neukunden oder auch Bestandskunden die Frage, welches Identmedium das Bessere ist: Chip oder Ausweis? Beide Identmedium haben Ihre Vorteile und somit auch berechtigte Anwendungsfälle. In diesem Blog möchten wir kurz die Vorteile von Chip und Ausweis darlegen und die Entscheidung erleichtern.

Zugangskontrolle und Zeiterfassung: Chip

Der klassiche Chip für die Zeiterfassung oder Zugangskontrolle wird auch Transponder genannt. Er ist typischerweise einfarbig (oft schwarz oder grau) und hat die Form eines Tropfens. Der Transponder wird zumeist am Schlüsselbund getragen.

Zutrittskontrolle mit Chip

Die Vorteile des Chips liegen in der Robustheit und einfachen Handhabung:

Am Schlüsselbund getragen ist der Chip immer am Mann / der Frau, da jeder seinen Schlüsselbund mit in die Arbeit nimmt. Die morgendliche Zeiterfassung oder der Eintritt in die Tür bleibt somit ein Routineablauf. Der Chip ist sehr stabil und robust. Zudem ist er klein und stört den Besitzer nicht im Tagesablauf. Insofern ist der Chip oder Transponder von der Handhabung her gut mit einem herkömmlichen Schlüssel zu vergleichen. Meist wird der Chip nur wenig personalisiert, lediglich die Identnummer wird auf den Chip aufgedruckt. Jedoch ist auch eine weitere Personalisierung möglich. So bietet der Chip zum Beispiel genug Platz, um Firmenlogo oder Ähnliches auf den Chip zu drucken oder den Chip farblich ansprechend zu gestalten.

Zugangskontrolle und Zeiterfassung: Ausweis

Der Ausweis für die Zutrittskontrolle und Zeiterfassung ist typischerweise ein Standard-EC-Kartenformat. Er wird meist im Geldbeutel getragen oder ist über eine Plastikhülle an der Kleidung angebracht.

Ein solcher Ausweise bietet zunächst viele Möglichkeiten der Personalisierung. Wird so ein Ausweis als Firmenausweis oder Dienstausweis genutzt, wird oft ein Bild des Mitarbeiters mit dessen Namen aufgedruckt. Eine erste Identifizierung und grundlegende Zutrittssicherheit ist dann sofort gegeben: Passanten ohne sichtbaren Ausweis fallen auf. Des Weiteren kann ein Firmenausweis für breite Anwendung genutzt werden, zum Beispiel für Kantine, Parken oder als Geldkarte im Unternehmen. Viele dieser Anwendungen sind auch mit einem Chip möglich, aber mit einem Ausweis leichter kompatibel. In manchen Fällen ist ein Ausweis aus technischer Sicht besser geeignet als ein Chip. Zum Beispiel im Falle von Migrationen, wenn Altsysteme und Neusysteme über einen Dualausweis (verschiedene RFID-Chip Typen) gemeinsam betrieben werden. Bei einem Ausweis ist hier die Gefahr von Störungen geringer, da der Platz auf dem Ausweis eine bessere Platzierung der Chips erlaubt.

Ist nun Chip oder Ausweis besser?

Wie die Vorteile beider Identifikationsmedien zeigen, haben beide Medien Ihre Berechtigungen. Chips kommen zur Anwendung, wenn ein einfaches, schnelles Aufsetzen des neuen Systems gewünscht wird, ohne große Personalisierung. Jeder, auch zum Beispiel ältere Patienten in Krankenhäusern, kommt schnell mit dem Chip zurecht. Zudem ist der Chip durch seine einfache Gestaltung oft günstiger als Ausweise. Ausweise hingegen, sind flexibler einsetzbar. Sie können in verschiedener Art und Weise personalisiert werden und als Firmenausweis etabliert werden. Gerade größere Kunden oder Kunden mit einem höheren Schutzbedürfnis greifen gerne zum Firmenausweis.

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