Biometrie mit Handvenenscanner

Biometrie ist schon lange ein Trend auf dem Markt der sicheren Identikikation von Personen. Die Identifikation erfolgt beispielsweise über Fingerprint oder Augenirisscannung. Typische Anwendungszenarien für Biometrie sind zum Beispiel Bezahlvorgänge, Zutrittskontrolle, Sperr und Entsperr eines Computers. Nichtsdestrotz hat Biometrie dem einst erwarteten Boom nicht Rechnung tragen können, zu groß waren Vorbehalte. Nun gibt es neue biometrische Verfahren, wie Handvenenscannung. Handvenenscannung vereint einige Vorteile gegenüber bisherigen Verfahren.

Grundlagen Handvenenscanner

Die Identifikation von Personen in sicherheitskritischen Anwendungen, wie zum Beispiel Zutrittskontrolle, benötigt einfache Vorgehensweisen, die gleichzeitig möglichst fäschungssicher sind. Eine Technologie, die diese Anforderungen vereinbart ist die Handflächenvenenerkennung. Das Handflächenvenenmuster ist komplex und befindet sich vor Missbrauch sicher geschützt innerhalb des Körpers. Die Position der Venen bleibt während eines Menschenlebens weitgehend unverändert und ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Hautverunreinigungen oder oberflächliche Verletzungen haben keinen Einfluss. Anders als der Fingerprint kann das Handflächenvenenmuster so kaum ohne Wissen des entsprechenden Menschen kopiert werden. Weil die Körpertemperatur immer relativ konstant ist, ist das Verfahren auch Kälte und Hitzeresistent.

Funktionsweise Handvenenscanner

Das Einlernen von Personen erfolgt ähnlich wie beim Fingerprint: Das Handflächenvenenmuster wird aufgenommen, in ein Template umgewandelt und abgespeichert — entweder direkt auf dem Ausweis, dem Terminal oder auf dem Server. Der Scanprozess ist sehr schnell und erfordert keinen Kontakt zu dem Sensor. Für die Identifikation des Menschen vergleicht das System das eben registrierte Handflächenvenenmuster mit allen gespeicherten Templates auf dem Ausweis, dem Terminal oder Server. Manipulationen sind so gut wie ausgeschlossen.
Funktionsweise der Handflächenvenenerkennung

Vorteile der Handvenenerkennung

  • Einfache und schnelle Erkennung (Lebenderkennung)
  • Einmalige Registrierung, da das Venenmuster sich zeitlebens nicht ändert
  • Hochsicheres Authentifizierungssystem
  • Extrem hohe Genauigkeit und Sicherheit
  • Hohe Benutzerakzeptanz durch kontaktfreie hygienische Erfassung. Besonders relevant für Multi-User-Umgebungen
  • Nahezu fälschungssicher: Handflächenvenenmuster befinden sich nur unter der Haut, und können nicht unter Verwendung von Fotografien oder Fingerabdrücken kopiert oder vervielfältigt werden
  • Extrem hohe Genauigkeit und Sicherheit
  • Hohe Benutzerakzeptanz durch kontaktfreie hygienische Erfassung

Haben Sie Fragen zum Thema Handvenenerkennung? Dann kontaktieren Sie gerne LNI

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